Entstehung
Die Geschichte der Noris (oder wie wir liga-ordungsgemäss heissen Nürnberg) Diamonds begann bei den Fürth Pirates, wo unser Gründungsvorsitzender im Jahre 2000 nach einem „Schnuppertraining“ Mitglied wurde. Beim Einkaufen traf er einmal - in Uniform - die damals zehnjährige Tochter einer Bekannten, die sich sofort neugierig erkundigte, was Baseball sei und wie man das spiele. Schon am nächsten Tag trafen die beiden sich im nahegelegenen Park, wo sie sich gegenseitig den Ball zu warfen und dabei die Neugierde eines weiteren 8jährigen Nachbarmädchens weckten. Bald war man fortan zu dritt: wobei abwechselnd die Eine warf, der Andere fing und die Dritte den Ball schlug und immer mehr Zuschauer zur Stelle waren, die es ebenfalls ausprobieren wollten. Im Laufe des Jahres fand sich so ein komplettes Mädchen-Team, durch Mund-zu-Mund-Propaganda und verteilte Flyer vor der Schule, ausgerüstet mit durch mit im Internet ersteigerten Handschuhen, zusammen. Ein Club, die Noris Wildhorses wurden gegründet und trainierten regelmässig, anfangs im Park, später auf dem Gelände des Aktivspielplatz Amselstrasse, der Arbeiterwohlfahrt, wo auch erste Spiele gegen andere Kinder und Jugendliche stattfanden.
2003 bekam unser derzeitiger Vorstand eine Teilzeitstelle zur Nachmittagsbetreuung an einer Nürnberger Realschule, woraufhin sich dort die Nürnberg Vipers zusammenfanden und im Jahre 2004 beide Teams zusammen mit dem Aktivspielplatz ein Baseballturnier im Rahmen von „Nürnberg spielt“ ein Baseballturnier auf dem ehemaligen Schlachthofgelände ausrichteten.
Dies brachte dann quasi die „Initialzündung“ zur Gründung eines eigenen, eingetragenen und gemeinnützigen Nürnberger Baseball-Vereins unter dem Namen Noris Diamonds.
Seither nehmen wir aktiv am Ligabetrieb in Bayern teil.
Wie kommt der Name Noris Diamonds zustande?
Noris stehr für einen allegorischen Namen der Stadt Nürnberg aus dem 17. Jahrhundert.
Der innere Bereich des Spielfeldes wird durch die drei BASES und das HOMEPLATE an den Ecken markiert. Dieses Gebilde ähnelt einem Diamanten. Deswegen wird es auch der "Baseball Diamant" (engl. Diamond) genannt.


